Sie sind in der Toskana... lächeln Sie und erleben Sie eine einmalige Erfahrung

Die Einmaligkeit unseres Agriturismo ist die Nähe zu Florenz und die wunderbare Lage in einer Umgebung, die man mit bloßen Worten kaum beschreiben kann.

Die Stadt Florenz bedarf keiner näheren Vorstellung, sie gilt als die Wiege der italienischen Kultur. Von der Casaccia aus kann man Florenz entweder mit dem Auto in ungefähr einer Stunde erreichen (ca. 60 km) oder auch mit dem Zug. Wenn man den Zug in Castelfiorentino (ein Dorf ca. 10 km von der Casaccia entfernt) nimmt, erreicht man den Bahnhof von Santa Maria Novella in Florenz in ca. 45 Minuten. Von dort aus ist es möglich umgehend zu Fuß die Stadtbesichtigung zu starten. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit, machen Sie Borgo La Casaccia zum Startpunkt, um im Urlaub in der Toskana unvergessliche Erfahrungen in Florenz zu erleben!

Warum die Stadt besuchen?

Florenz ist zweifellos eine fantastische Stadt, die zu verschiedenen Tageszeiten immer wieder neue Aspekte und Ansichten enthüllt. Es ist eine kleine Stadt, aber nicht desto weniger eine der schönsten der Welt. Sie gilt als die “Wiege der Renaissance” und jedes Jahr empfängt sie Millionen von Touristen, die aus aller Welt kommen, um diese außergewöhnliche Stadt zu bewundern. Florenz ist faszinierend und romantisch, mit einem Wort unvergleichlich. Die Architektur der Stadt hat sich wenig verändert seit der Renaissance und die engen Gassen evozieren alte Geschichten, während die Qualität von Essen und Wein so hoch ist, daß das Etikett "aus Florenz" zum Synonym für Exzellenz auf der ganzen Welt geworden ist. Auch Mode und Luxusprodukte sind in Florenz zu Hause und halten Schau in der berühmten Via Tornabuoni. Gucci wurde hier geboren und ebenso Roberto Cavalli, wie auch etliche andere erfolgreiche Florentiner.

Wann besuchen?

Der Frühling ist bestimmt die beste Jahreszeit, um Florenz zu besuchen: die Tage sind lang und frisch während die Stadt und die Museen noch nicht so voll sind wie in der Hochsaison. Im Spätfrühling beginnt das Musikfestival Maggio Fiorentino, der Florentinische Mai, der langlebigste Kulturevent Italiens. Im Herbst statt dessen verwöhnt Florenz den Gaumen der Gourmets: Steinpilze und Kastanien,  sowie Rezepte inspiriert von diesen wunderbaren Produkten.

Einige Rundgänge

Der David- Rundgang

Ein sehr faszinierender Rundgang der Stadt ist der sogenannte “David-Rundgang”. Man beginnt mit der Besichtigung der Originalskulptur, die von Michelangelo erschaffen wurde und die in den Gallerie dell’Accademia ausgestellt ist; danach kann man zu Fuß die Kopie erreichen, die in Piazza della Signoria aufgestellt wurde, und somit den wunderbaren Platz bewundern. Im Nachhinein erreicht man den Bargello, das Stadtmuseum, wo sich die Versionen des Davids von Donatello und Andrea del Verrocchio befinden. Man soll dann das architektonische Meisterwerk der Biblioteca Laurenziana Medicea von Michelangelo besichtigen und eine Kaffeepause bei Sonnenuntergang in Piazzale Michelangelo machen. Der Tag könnte sich mit einer Schokoladenverkostung bei Scudieri beenden.

Fresken-Rundgang

Als Tagesauftakt genießen Sie einen Kaffee im wunderschönen Rahmen der Piazza della Repubblica, zum Beispiel im Bar Gilli und besichtigen dann die Fresken von Domenico Ghirlandaio in der Basilika von Santa Maria Novella. Es folgt ein Mittagessen in der Trattoria da Mario und dann der Besuch des Museums von San Marco, wo man die Malereien von Beato Angelico bewundern kann. Der Tag beendet sich mit dem Besuch von Palazzo Medici Ricciardi und die dort erhaltene Kapelle der Heiligen Drei Könige, dekoriert von Benozzo Gozzoli.

Der Arno-Rundgang

Nehmt Euch den ganzen Morgen Zeit, um die Uffizien zu erkunden. Es folgt eine rustikale Mahlzeit in der Cantinetta  dei Verrazzano, oder ein belegtes Brötchen bei Ino. Eine unvergeßliche Erfahrung wird die Führung durch den Vasari-Gang sein; wenn Ihr aber keine Kustliebhaber seit, gönnt Euch etwas Luxus-Shopping in der Via de Tornabuoni. Am Abend überqueren Sie den Arno und genießen Sie ein Aperitif oder sogar eine Weindegustation bei Le Volpi e l’Uva oder Il Santo Bevitore.

 

Geschichte

Florenz entsteht mit den Etruskern, die ihre erste Siedlung in der kleinen Fiesole bildeten. Die römische Kolonie Florentia wurde von Julius Caesar gegründet.  Florentia wurde mit einer Garnison versehen, die die Aufgabe hatte, die Via Flaminia, welche von Rom Richtung Nord-Italien und weiter zur Provinz Gallien führte, zu überwachen.

Am Ende des Römischen Reiches wurde Florentia von den Goten überfallen und später von den Langobarden und den Franken. Das Jahr 1000 markiert einen Wendepunkt für das Schicksal der Stadt, weil der Markgraf Hugo von Toskana hierher seine Hauptstadt versetzte.

Im Jahr 1115 wurde Florenz zur Freien Kommune erklärt.

Die Stadt war durch einen Rat regiert, dessen Mitglieder verschiedenen, oft im Gegensatz stehenden Stadtparteien angehörten, was die politische Regierung sehr kompliziert machte.

Deshalb wurde ab dem Jahre 1207 ein Stadthalter gewählt –Podestà genannt-, welcher auf gerechter Weise regieren sollte.

Während des Mittelalters war Florenz reiche Stadt  und ein Finanz- und Kulturzentrum von europäischer Relevanz.  Zu einer blühenden Handelsstadt geworden, zeichnet sich Florenz besonders durch den Handel von Leder, Seide und Wolle aus. Viele Kaufleute waren in der Stadt tätig, machten sich in Zünfte zusammen und finanzierten die vielen Künstler, die in zunehmender Nummer in der Stadt wirkten.

Das politische Leben der Stadt war durch zwei wichtige sich bekämpfende Gegengruppierungen gekennzeichnet, die Guelfen, die den Papst unterstützten und die Ghibellinen, die sich für das Heilige Römische Reich einsetzten. Der Kampf dauerte ein Jahrhundert lang und in dieser Situation wurden Künstler wie Giotto oder Dante Alighieri geboren.

Im Jahre 1348 tötete die Pest die Hälfte der florentinischen Bevölkerung und in diesem Kontext entstand das Dekameron, die berühmte Novellensammlung von Giovanni Boccaccio.

Das Zeitalter der Medici beginnt 1434 mit Cosimo dei Medici genannt der Ältere: ihm verdankt man, daß er den Talent von Künstlern wie Brunelleschi, Alberti, Luca della Robbia, Beato Angelico, Donatello und Filippo Lippi zu fordern wußte.

Im Jahre 1439 fand in Florenz das Ökumenische Konzil statt, einberufen mit dem Ziel, die Katholische Kirche und die des Ostens zu vereinigen. Zu diesem Anlaß kamen etliche Intellektuelle und Handwerker aus Bizantium nach Florenz, was sehr großen Einfluß auf die darauffolgende Periode, die Renaissance, hatte.

Lorenzo il Magnifico, Enkelkind von Cosimo il Vecchio, war ein wichtiger Mäzen für eine Anzahl von Künstlern wie Michelangelo, Botticelli und Domenico Ghirlandaio. Am Hof von Lorenzo formte sich der Humanismus und es erblühten alle wichtigsten Künste.

Die Medici Bank ging in Konkurs kurz vor dem Tod von Lorenzo und im Nachhinein, fast als Reaktion auf die vorhergehende Periode voller künstlerischer Schönheit, wurde Florenz vom Dominikaner Girolamo Savonarola, eine strenge und fanatische Personalität, beherrscht.

Etliche Künstler mußten sogar ihre Kunstwerke verbrennen, weil sie als sittenwidrig empfunden wurden. Savonarola verlor jedoch bald die Kontrolle über die Stadt, und wurde selber als Ketzer verbrannt.

 Die Regierung der Republik von Savonarola hatte sich zur Seiten Frankreichs rangiert; dies leitete zu Kontrasten mit dem Papst und seinen spanischen Alliierten, so daß gerade das spanische Heer die Florentiner 1512 besiegte. Die Medici erwarben somit wieder die Macht.

Die Medici regierten nun mehr als Tyrannen die Stadt, auch wenn bei großem Wiederstand der Bevölkerung. Als deshalb der  Papst Clemens VII (also Giulio dei Medici) vor dem Kaiser Karl V kapitulierte, verjagten die Florentiner die Medici wieder aus der Stadt.

Schon nach drei Jahren belagerten wieder die zwei Heere, der des Papstes und der des Kaisers,  die Stadt von Florenz und zwangen die Bevölkerung, der Herrschaft von Alessandro dei Medici, Großneffe von Lorenzo, zu unterstehen.

Die Medici regierten weitere zwei Jahrhunderte über die Stadt, aber der Ruhm ihrer Vorgänger (vor allem Cosimo I und Lorenzo I) blieb unübertroffen. Nach dem Tod von Gian Gastone, der letzte männliche Erbe, verkaufte seine Schwester Anna das Großherzogtum von Toskana an die Habsburg-Lothringen und nichts veränderte sich bis zum Jahre 1861, als das Großherzogtum Teil des Italienischen Reiches wurde.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Florenz stark beschädigt durch die schwere deutsche Beschießung während des Rückzugs aus Italien.

Die Flut von 1966 brachte enorme Schäden der Stadt.

1993 tötete die Mafia fünf Menschen und zerstörte ein Teil der Uffizien mit der Autobombe in Via dei Georgofili.

Was zu tun und was zu sehen

Florenz ist so reich an Kunst, Museen, Galerien und allerlei Sehenswertes daß es sicherlich mühsam ist, sich bei so viel Angebot zu orientieren. Das Wichtigste ist, nicht zu versuchen, alles zu sehen. Unsere Empfehlung ist, wählen Sie, was Sie meistens interessiert und genießen Sie Ihre Spaziergänge in aller Ruhe. Man darf Kirchen nicht mit kurzen Hosen, in kurzärmligen Hemden oder sehr tief ausgeschnittenen Kleider betreten; bitte achten Sie darauf, daß die Eintrittsschalter 30 Minuten vor der Schließung selber schließen.

Während einer Woche im Jahr, die ändern kann, aber normalerwiese im Frühling fällt, sind die Staatlichen Museen eintrittsfrei.

Beginnen wir mit dem Domplatz.

Der Dom

Den Auftrag, den Dom zu errichten auf den Ruinen der Kirche von Santa Reparata, wurde 1294 an Arnolfo di Cambio verliehen. Der erste Eindruck ist der, eines Baus von großer Einheitlichkeit, doch sind sich etliche Bauphasen aufeinander gefolgt. Nach Arnolfo wechselten sich Giotto, Andrea Pisano und Francesco Talenti ab. Die Brunelleschi  Kuppel wurde 1434 beendet und Verrocchio krönte sie 1468 mit der Bronzekugel und Kreuz.

Nichts ist von der Fassade von Arnolfo di Cambio erhalten. Die heutige Fassade wurde 1871 errichtet, damit die damalige Hauptstadt Italiens nicht einen Dom ohne Fassade haben sollte, aber Emilio de Fabris, der sie entwarf, ahmte den florentinischen Dekorativismus aus dem 14. Jahrhundert nach.

Die rechte Außenseite weißt ältere Spuren des Originalbaus vor, wie das Relief der Madonna mit Kind aus dem Jahre 1310. Über die Pforte des Campanile befindet sich eine Lünette mit einer Darstellung von der Madonna mit Kind und in dem Giebel finden wir eine segnende Christusfigur, beide aus der Schule von Andrea Pisano. Das Tor der Kanoniker wurde 1378 von Lorenzo di Giovanni Ambrogio und von Pietro Giovanni Tedesco gemeißelt. In der Lünette finden wir eine andere Madonna mit Kind, wahrscheinlich von Niccolo di Pietro Lamberti. Die Apsis ist eine grandioser Baukomplex: auf eine der Seiten befindet sich der unvollendete Chorumgang von Baccio d’Agnolo und Antonio von Sangallo il Vecchio, welche Michelangelo kritisierte und als “Grillenkäfig”  bezeichnete. Auf der linken Seite öffnen sich die Porta della Balla und die Porta della Mandorla, zwei Tore, das erste aus dem 14. Jahrhundert und das zweite etwas jünger, schon den Renaissancestyl verkündigend. Der Prophet auf der rechten seitlichen Turmspitze wird Donatello zugeschrieben.

Das Dominnere: der Grundriß hat die Form eines lateinischen Kreuzes und eine Galerie läuft um dem Mittelschiff und längs dem Querschiff.  Auf den Seitenwänden öffnen sich 55 Fenster, von denen 44 mit Figuren geschmückt sind -ein italienischer Rekord-, entworfen von den größten Künstler der Renaissance: Donatello, Ghiberti, Paolo Uccello, Andrea del Castagno. Die Innenschale der Kuppel ist mit Fresken von Giorgio Vasari geschmückt, welche das Jüngste Gericht darstellen und von  Federico Zuccari beendet wurden. Die Neue Sakristei, Sagrestia Nuova oder delle Messe genannt, ist von kostbaren Holzintarsien überzogen, Werk von Benedetto und Giuliano da Maiano. In diesem Raum flüchtete Lorenzo il Magnifico um der Verschwörung der Pazzi zu entgehen.

Die Domkuppel: 436 mühsame Stufen führen zur Domkuppel, doch wird man dann mit einer wunderschönen Aussicht über ganz Florenz belohnt. Die Kuppel beeindruckt mit ihrer eleganten und imposanten Konstruktion, die zur Zeit mit innovativen und wegweisenden Bauverfahren ausgeführt wurde.

Der Glockenturm (Campanile): (geöffnet Mo-So 8,30 -18,50 Uhr, geschlossen 1. Januar, 8. September, Weihnachtstag, Ostertag, Eintritt 6 Euro) Mit seine 84,70 Meter Höhe und einem Sockel von 14,45 Meter per Seite ergibt der Glockenturm eine schlanke dennoch robuste Struktur, wie es typisch für die florentinische Gotik ist. Giotto arbeitete am Glockenturm bis zu seinem Tod im Jahr 1337; ihm folgte Andrea Pisano, der abermals von Francesco Talenti gefolgt wurde, der dann das Bauwerk 1359 vollendete. Der Turm ist in Weißen Marmor aus Carrara, Rosamarmor aus Siena und Grünen Marmor aus Prato bedeckt. Man kann das Panorama über Florenz von der Dachterrasse aus bewundern, nachdem man die 414 Stufen der Wendeltreppe hinaufgeklettert ist.

Das Baptisterium von San Giovanni

Die Kirche war die Kathedrale der Stadt bis 1128, dann nur das Baptisterium. Es ist eines der ältesten Gebäude in Florenz und bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden dort alle Florentiner getauft. Das Gebäude hat einen achteckigen Grundriß mit drei Bronzeportale. Das Süd-Portal wurde von Andrea Pisano geschaffen, das Nord-Portal hingegen von Lorenzo Ghiberti, Autor auch des Ost-Portals, das Porta del Paradiso genannt wird, nach einer Definition von Michelangelo. Im Inneren, steht das Lamm Gottes in der Himmelskugel über dem Altar, während im Mosaik der Kuppel die gewaltige Figur von Christus des Richters thront.




Museo dell’Opera di Santa Maria del Fiore
www.operaduomo.firenze.it

L’Opera del Duomo (was eigentlich “Dombauhütte” bedeutet), entstand, als ein Verein der Verwalter, Künstler und Handwerker gegründet wurde, der als Zweck hatte, den Aufbau des Domes zu beaufsichtigen. Im Museum sind sehr kostbare Kunstwerke erhalten, die einst vom Dom, vom Baptisterium oder vom Campanile Teil waren oder hätten sein sollen, mitunter die Bronzereliefplatten aus der Porta del Paradiso von Lorenzo Ghiberti.

Casa di Dante
www.museocasadidante.it

Das Porträt des Dichters befindet sich im Palazzo dei Giureconsulti e dei Notai, Palast der Rechtsanwälte und Notare, dieses ist anscheinend nicht das echte Geburtshaus von Dante, der höchst wahrscheinlich in eines der Häuser, die die Alighieri Familie auf der ebensogenannten Straße besaß, geboren wurde. Das Gebäude ist eine neumittelalterliche Nachahmung aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts. Es bewahrt ikonographische, graphische und Archivmaterialien, neben Gegenstände aus der Zeit Dantes.

Topographisch symbolisiert Via dei Calzaiuoli die Verbindung zwischen die religiöse Macht, dargestellt durch Piazza del Duomo, und die politische Macht, verkörpert von Piazza della Signoria. Heute ist sie von Touristen viel aufgesucht und bietet eine sehr gute Shopping Gelegenheit dar.

Nach dem Schaufenstern von Hugo Boss öffnet sich der Blick auf die Piazza della Repubblica: Der Platz wurde wo einst das Jüdische Ghetto und die Piazza del Mercato Vecchio sich befanden geplant und sollte erneut Ansehen dem alten römischen Stadtkern bringen. Umgeben von Luxuscafés und Kaufhäuser, wie der Palazzo der Rinascente, belebt durch Touristen und Straßenkünstler, wirkt der Platz als dynamischer Kreuzungspunkt der ganzen Stadt.

Durch den Triumphbogen begibt man sich in die Via Strozzi, wo wir vorfinden:


Palazzo Strozzi
www.palazzostrozzi.org

Erfolgreiche Bankiers, errichteten die Strozzis Paläste überall in der Stadt. Ihre Hauptresidenz ist eines der bedeutendsten Beispiele von Renaissancearchitektur. Etliche Säle sind Wechselausstellungen gewidmet und hier haben einige relevante kulturelle Institutionen ihren Sitz, wie der Istituto Nazionale di Studi sul Rinascimento und der Gabinetto Scientifico Letterario Giovan Pietro Vieusseux (www.vieusseux.fi.it).

Von der Via della Pellicceria aus gelangen wir unter der Loggia vom Mercato Nuovo, die den Mercato del Porcellino aufnimmt, wo man hauptsächlich Lederwaren zu sehr günstigen Preisen erhalten kann. Die Loge wird “del porcellino” also “vom kleinen Ferkel”genannt, nach dem Namen der sich dort findenden Brunnenskulptur, in Wirklichkeit ein Wildschwein, welche eine Kopie des Hellenistischen Marmororiginals der Uffizien ist. Man sagt, daß wenn man eine Münze in den Brunnen wirft und die Schnauze vom Porcellino reibt, es Glück bringen soll und man wieder nach Florenz zurückkehren wird.


ORSANMICHELE

Orsanmichele weißt eine ungewöhnliche rechteckige Drei-Ebenen-Struktur auf, gerechtfertigt durch den mehreren, sich folgenden Bauetappen. Einst stand hier ein Kloster von reichen Gärten umgeben. Der erste Bau von Arnolfo di Cambio wurde nach einem Brand zwischen 1337 und 1350 von Francesco Talenti erneuert.

Wenn man aus Orsanmichele austritt findet man sich wieder in der Via dei Calzaiuoli und kann sich hier etwas Entspannung, ein gutes Essen oder einfach ein gutes Glas Wein gönnen.

An Piazza San Giovanni beginnt Via dei Pecori und der Straße folgt die Piazza dell’Olio. In die Via dei Cerretani finden Sie einige viel besuchte Buchhandlungen; die geschäftige Via Cerretani fuehrt Richtung Hauptbahnhof, aber nach einer kurzen Strecke kann man links wieder in Piazza Santa Maria Maggiore abbiegen, wo sich die uralte Kirche von Santa Maria Maggiore befindet. Kurz danach kommt man in Piazza degli Antinori an, wo der Renaissancepalast der Familie Antinori steht. Man kann den Palast nicht besichitigen, vom Innenhof her hat man jedoch Zugang zur Cantinetta Antinori wo man die Weine der Antinori Weingärten kosten kann.

In der Via Tornabuoni beherbergen prächtige Paläste die elegantesten Geschäfte der Stadt. Wenn man Richtung des Flusses Arno weitergeht begegnet man den Palazzo Tornabuoni-Corsi, von Michelozzo gebaut am Ende des 15. Jahrhunderts. Hier befindet die altehrwürdige Weinschenke und Gastronomie Procacci. Sehenswert die Schaufenster von Cavalli, Tod’s, Hogan.

 
Piazza della Signoria

Der beste Zugang zu Piazza della Signoria ist von Via Calzaiouli aus, von hier hat man den besten Ausblick auf den verschiedenen Sehenswürdigkeiten die sich auf den Platz befinden. Man bemerkt sofort die Galerie der Uffizien und die Loggia delle Signoria, auch Loggia dei Lanzi genannt,  ein wahres Museum unter freien Himmel. Sie wurde zwischen 1376 und 1382 gebaut um öffentliche Versammlungen und Zeremonien zu beherbergen. Besonders sehenswert sind die Statuen des Perseus von Benvenuto Cellini und  der Raub der Sabinerinnen von Giambologna. Auf dem Neptunbrunnen steht die Marmorstatue des Neptuns, ein Werk von Bartolomeo Ammannati. Die Florentiner haben sie zum “Il Biancone” umgetauft, wegen der etwas massiven Ausführung. Neben dem Sockel des Monuments erinnert eine runde, im Boden eingelegene Granitplatte an den Punkt, wo Girolano Savonarola verbrannt wurde.

Palazzo Vecchio

Am Ende des 13. Jahrhunderts wurde in Florenz die Entscheidung getroffen, einen befestigten Palast für den  höchsten Amtsträger der Stadt zu erbauen, ein sicherer und mächtiger Bau. Somit fing 1299 Arnolfo di Cambio an, den Palazzo dei Priori, auch della Signoria genannt, zu erbauen. Heute ist Palazzo Vecchio Sitz der Stadtverwaltung, wobei das Gebäude weitgehend besichtbar bleibt.

Die Innenhöfe im Erdgeschoß: Der erste Innenhof wurde von Michelozzo entworfen. Die Brunnenstatue in der Mitte des Hofes, von Vasari entworfen, ist eine Kopie des Putto mit Delphin von Verrocchio. Die Fresken auf den Wänden mit Aussichten der Stadt wurden von Vasari gemalt. Der zweite Innenhof, genannt La Dogana, ist durch massive Pfeiler charakterisiert, die den Salone dei Cinquecento im Obergeschoß stützen.

Erstes Geschoß: Ein imposantes Treppenhaus, entworfen von Vasari, führt zum Saal der Fünfhundert. 1540 wurde der Raum erweitert und dekoriert von Vasari. Während der republikanischen Zeit waren die Dekorationen der Wände Michelangelo und Leonardo anvertraut worden(Leonardo ließ die Fresken der Schlacht von Anghiari unvollendet). Die erhaltenen Fresken sind also von Vasari und seiner Schule, sowie die Fresken an den Wänden als auch die auf der Decke. Die wichtigste Skulptur im Saal ist der Genius des Sieges von Michelangelo.

Das Studierzimmer von Francesco I.

Eine Tür leitet vom Saal der Fünfhundert zum Studierzimmer von Francesco I. dei Medici, maximales Werk des Florentiner Manierismus, wo Francesco sich seinen Studien über Wissenschaften, Künste und Alchimie widmete. Ein geheimer Raum, völlig mit Gemälde, Stuck und Skulpturen überzogen. Auch dieses ist ein Werk von Vasari und seiner Schule.

Zweites Stockwerk: Im zweiten Stockwerk begegnen wir den privaten Wohnräumen von Cosimo I., die von Battista del Tasso entworfen wurden, während die Dekorationen von Vasari ausgeführt wurden. Die vielen Räume sind den verschiedenen Mitglieder der Familie gewidmet und einige enthalten unentbehrliche Schätze, wie zum Beispiel die Bronzegruppe von Judith und Holofernes von Donatello.

Piazzale und Palazzo degli Uffizi
www.uffizi.firenze.it

Zwischen der Loggia della Signoria und Palazzo Vecchio öffnet sich der szenische Platz der Uffizien. Die Anlage wurde von Vasari geplant und angefangen im Auftrag von Cosimo I. Sie wurde vollendet von Buontalenti. Die Galerie der Uffizien wird als das älteste Museum Europas betrachtet. Heute gelten die Uffizien zu den wichtigsten  Museen der Welt für die Italienische und Europäische Malerkunst.

Hierbei einige der Werke, die sich in den Uffizien befinden: die Madonna Rucellai von Duccio di Buoninsegna, die Maestà di Santa Trinita von Cimabue und die Madonna d’Ognissanti von Giotto. Oder die Madonna mit Kind von Masaccio, oder  die Schlacht von San Romano von Paolo Uccello. Anders auch Werke von Filippo Lippi, die Venus von Botticelli, Die Verkündigung von Leonardo da Vinci und für die, die die “weiche” Renaissance lieben, die Werke von Perugino. Man findet dann Werke von nicht-florentinischen Künstlern wie Luca Signorelli, Giorgione, Mantegna und Bellini. Man kehrt dann wieder zur florentinischen Kunst zurück mit dem Tondo Doni von Michelangelo, oder das Selbst-Porträt von Raffaello. Wir finden auch noch Werke von Pontormo, Rosso Fiorentino und Titian, die den Auftakt zum Manierismus geben, sowie auch zwei Selbst-Porträts von Rembrandt.

Der Vasari-Gang

Einst war der Abstand zwischen öffentliche und private Sphäre in Florenz nicht mehr als ein Kilometer lang und war durch einen Korridor symbolisiert: Im Jahre1565, zum Anlaß der Hochzeit seines Sohnes beauftragte Cosimo I. Vasari, neben dem Bau der Uffizien auch einen Korridor zu errichten, der Palazzo Vecchio, Sitz der Politischen Macht, mit Palazzo Pitti, die Privatresidenz der Medici, in Verbindung setzten sollte. Eine Weise, sich ohne Eskorte schnell durch die Stadt zu bewegen, indem man auch den Weg über Ponte Vecchio unter der Menschenmenge vermeiden konnte. Heute gehört der Vasari-Gang zu den Uffizien, die auch seine einzigartige Sammlung von Selbst-Porträts verwalten. Der Gang ist ein elitärer Ort, und man bekommt nur Zugang wenn man rechtzeitig einen Privatbesuch reserviert.

Zwischen La Signoria und Ponte Vecchio

Nach dem Genuß einer Tasse warmer Schokolade in einem Café vor Palazzo Vecchio, kann man die Souvenirsgeschäfte der Via Conti besuchen und Richtung Piazza San Firenze weitergehen, wo man sofort das ehemalige Kloster von San Firenze erblicken wird. Die Fassade der Baut, Sitz bis 2008 des florentinischen Gerichtshofes, ist seit kurzem in ihren ursprünglichen Zustand zurückrestauriert worden. Man kann die Kirche der Klosteranlage besichtigen, dem Heiligen San Filippo Neri gewidmet, ein Musterwerk der Florentinischen Spätbarockkunst. Der Platz weißt andere architektonische Merkmale auf, wie der Palazzo del Capitano del Popolo (Vertreter der Stadtbürger), heute Sitz des Museo Nazionale del Bargello.

Der Palast ist eine grandiose gotische Steinstruktur mit einem vorbestehenden Turm. Der Palast wurde als Sitz des Vertreters der Stadtbürger erbaut und in 1574 machte sich dort der Polizeihauptmann, “Bargello” genannt, ansässig.

Das Nationalmuseum vom Bargello weißt eine sehr reiche Sammlung vor, Gemälde, Waffen, Bronzestatuen und andere Kunstobjekte. Der wichtigste Raum des Museums ist der Michelangelosaal: hier sind einige der berühmtesten Werke von Michelangelo ausgestellt, wie der Betrunkene Bacchus, das Mamorrelief vom Tondo Pitti, der Brutus und der David von 1530 ca.

Gegenüber dem Bargello steht eines der ältesten Klöster von Florenz, die Badia Fiorentina.

Von Piazza San Firenze aus bewegt man sich Richtung des Arno Flusses, wobei man die Via dei Leoni entlang geht bis zur sogenannten Loggia del Grano. Von der Loggia aus erreicht man die Piazza dei Giudici, wo Palazzo Castellani sich aufrichtet, Sitz des Museums für Naturwissenschaftsgeschichte (
www.imss.firenze.it): das Museum beherbergt die wissenschaftlichen Sammlungen der Medici und verschiedene Forschungsinstrumente von Galileo Galilei. Wir gehen weiter dem Lungarno Anna Maria Luisa entlang, und machen Halt bei dem Balkon zwischen den Fluß und die Galerie der Uffizien, um von dort aus die sehr schöne Perspektive auf Florenz zu bewundern. Es geht jetzt weiter der Via Por Santa Maria entlang, umgeben von Schaufenstern, als sich plötzlich eine Flucht in die Stille bietet, auf dem wundervollen Santo Stefano Platz wo sich die Kirche Santo Stefano al Ponte befindet. In den Räumen des ehemaligen Klosters hat das Diozesemuseum von Santo Stefano seinen Sitz: nicht zu vermissen die Thronende Madonna von Giotto. In der Piazza del Pesce können wir Halt um eine Tasse Kaffee machen und dann geht es weiter Richtung Ponte Vecchio.

PONTE VECCHIO
Ponte Vecchio ist die berühmteste Brücke in Florenz und eines der wichtigsten Symbole der Stadt. Sie überquert den Fluß Arno an seiner schmalsten Stelle, wo schon in alten Zeiten eine Furt existierte. Die Brücke beherbergte einst die Läden der Gerber, Metzger und Gemüsehändler. Als aber Cosimo I. den Vasari-Gang bauen ließ, wurden diese bescheidenen Geschäfte dem Großherzog lästig. Dieser ersetzte sie mit Gold- und Silberschmiedeläden, die noch heute die Hauptattraktion der Brücke sind.


Von Piazza San Giovanni aus entfaltet sich das Viertel von Borgo San Lorenzo, Richtung Piazza San Lorenzo. Wir sind im Herzen des Marktes von San Lorenzo, wo Straßenhändler Waren aller Sorten anbieten. Mitten in all diesem befindet sich das Kirchenkomplex von San Lorenzo.

Die Medicis trafen die Entscheidung, diese alte Basilika in ihren Familien-Tempel umzuwandeln und beauftragten damit Filippo Brunelleschi. Unbedingt zu sehen ist die Innenfassade, von Michelangelo entworfen, oder die Bronzeskulpturen von Donatello. Wenn man aus der Basilika austritt, kann man sich in etlichen Kreuzgängen des Komplexes entspannen. Der bedeutendste ist der von Brunelleschi entworfene, auch Chiostro dei Canonici genannt. Von der Rückseite der Basilika her kann man den Komplex der Medici-Kappellen erreichen, zu dem die Medici Grabmäler und die von Michelangelo entworfene Sagrestia Nuova gehören.

Palazzo Medici-Riccardi
Cosimo der Ältere beantragte Michelozzo mit dem Bau dieses Palastes. Der Palast gilt als Beispiel der Renaissancearchitektur und war Heim der Medici bis 1540, als Cosimo I. nach Palazzo Vecchio umzog. 1659 wurde der Palast von der Riccardi Familie erworben. Heute ist er Sitz der Präfektur der Provinz von Florenz.

Galleria dell'Accademia
Die Galerie wurde vom Großherzog Pietro Leopoldo im Jahre1784 gegründet, um einen Studienort für die Studenten der Akademie der Schönen Künste zu schaffen. Die Hauptattraktion besteht in der Galleria dei Prigioni, der Saal mit den vier Skulpturen von Michelangelo, die Sklaven oder Gefangene darstellen. Die Skulpturen wurden von Michelangelo unvollendet nachgelassen und stellen sehr gut die Technik des großen Künstlers dar: für ihn galt der Skulpturprozeß als Enthüllung einer schon im Marmor enthaltenen Figur. So entstand der weltberühmte David; Michelangelo hat  ihn gemeißelt, als er 29 Jahre alt war und die Skulptur wurde ab sofort das Emblem der Republikanischen Freiheit von Florenz am Anfang des 16. Jahrhunderts.

Spedale degli Innocenti und Galleria degli Innocenti

Der Spedale degli Innocenti ist das erste Waisenhaus Europas gewesen: noch jetzt herbergt das Gebäude Kindergärten, eine Grundschule und Wohngruppen für die Aufnahme von Kindern in Pflegefamilien, sowie die Forschung-Büros  von UNICEF. Das Gebäude wurde von Brunelleschi entworfen. In der Galerie  ist eine kleine aber wichtige Sammlung aufbewahrt, die Werke von großem Wert aufweist wie Die Anbetung der Drei Könige von Domenico Ghirlandaio.


Das Santa Maria Novella Viertel

Die sogenannte Toskana-gruppe gewann den Auftrag für den Bau des Bahnhofes von Santa Maria Novella im Jahre 1932. Die sechs Architekten schufen somit, was als einer der besten Beispiele der modernen italienischen rationalistischen Architektur angesehen wird.

Auf der Piazza Santa Maria Novella ist seit dem Mittelalter gepredigt worden, wobei man aber am selben Ort auch Festspiele und Tourniere gehalten hat. Auf dem Platz erhebt sich die Kirche von Santa Maria Novella. Links der Fassade befindet sich der Eintritt zum Museumskomplex: Der Grüne Kreuzgang (Chiostro Verde) mit den Fresken von Paolo Uccello, der sogenannte Cappellone degli Spagnoli, der Große Kreuzgang (Chiostro Grande), der Kreuzgang der Toten (Il Chiostro dei Morti).

Museo Nazionale Alinari della Fotografia
(www.alinarifondazione.it)

Das erste Nationalmuseum das der Fotographie gewidmet ist entstand in Florenz auf Initiative der Gebrüder Alinari Stiftung. Im Museum befinden sich zwei Ausstellungsflächen, eine ist temporärer Ausstellungen gewidmet, die andere  beherbergt die permanente Ausstellung, die in sieben Ausstellungswege aufgeteilt ist und die Entwicklung der Fototechnik und verschiedene Autoren vorstellt.

Die Straße am Museum entlang ist die Via della Scala; dort befindet sich die wunderschöne Officina profumo-farmaceutica di Santa Maria Novella, eine Apotheke wo sich einst die Dominikaner Mönche der Herstellung von Arzneimitteln, Balsame und Salben widmeten.

Santa Croce

Vielleicht ist es so, weil man sie durch enge und dunkle Straßen erreicht, sicher ist, daß Piazza Santa Croce ein außergewöhnliches Gefühl von Offenheit und Freiheit verleiht. Hier befindet sich die Basilika von Santa Croce, berühmt sowohl für ihre Kunstschätze als auch weil man sie das Pantheon der italienischen Kultur nennen kann. Im rechten Kirchenschiff befinden sich zum Beispiel Grabdenkmäler wie das Grab von Michelangelo oder jenes von Niccolò Macchiavelli. Im Refektorium des Klosters, heute Museo dell’Opera di Santa Croce, befinden sich wichtige Kunstwerke, über allen das Kruzifix von Cimabue.


OLTRARNO, FORTE BELVEDERE und  SAN NICCOLO’
Die Masse von Palazzo Pitti, die sich auf Piazza Pitti erhebt, überschattet  alle anderen, wenn auch wichtigen, Gebäude die sich um den Platz befinden und wo einst angesehene Persönlichkeiten gelebt haben.

Palazzo Pitti ist der größte Palast der Stadt und umfangt drei Seiten vom Platz dem er seinen Namen verleiht.  Der Bau wurde von Luca Pitti, Kaufmann und Bankier, beauftragt. Seit 1549 wurde der Palast die Residenz der Medici, im Nachhinein der Großfürstenfamilie Lorena und letzten Endes der savoyischen Königsfamilie.

Die Galleria Palatina mit den Appartamenti Reali, die Königlichen Privatgemächer, ergeben den Hauptanteil der Sammlungen, die von den Lorena zusammengetragen wurden. Man findet mitunter Werke von Raphael, Titian und Andrea del Sarto. Unter den bemerkenswerten Räumen finden wir: Den Venussaal, mit der Statue von  Antonio Canova der Venus italica; den Apollosaal, wo die Madonna mit Heiligen von Rosso Fiorentino den Raum beherrscht; den Marssaal, wo Werke von Rubens zu bewundern sind. Im Spielsalon hebt sich Die verschleierte Frau von Raphael ab, es folgt der Saturnsaal mit berühmten Werken von Raphael und der Saal der Erziehung von Jupiter, ein Bild von Caravaggio.

Der Erste Stock ist mitunter von den königlichen Gemächern, eingerichtet mit Möbeln und Wandteppichen, eingenommen.

Hinter dem Palast strecken sich die wunderschönen Gärten von Boboli aus. Die Medici vertrauten die Anlage des Parks Niccolò Tribolo an. Auf einer Wanderung durch die Gärten begegnet man der Grotte von Buontalenti, dem Neptunteich, mit einer Bronzestatue des Gottes, und dem Platz der kleinen Insel.

Palazzo Pitti bietet in seinen Sälen auch andere Sammlungen zu Schau: das Silberkunstmuseum, il Museo degli Argenti, die Galerie Moderner Kunst, das Kostümmuseum mit kostbaren Gewänder und Theaterkostüme, die Galleria delle Porcellane, das Porzellanmuseum.


Museo la Specola

Im Torrigiani Palast ist ein Teil der Sammlungen des Naturhistorischen Museums der Universität von Florenz aufbewahrt. Die spektakulärste Abteilung ist die der anatomischen Wachsfiguren des Endes des 18. Jahrhunderts: mit besonderer Präzision modellierte Reproduktionen menschlicher Körperteile in Wachs. Bemerkenswert auch die Sammlung der Wirbeltiere und wirbellosen Tiere, die Exemplare jeder Art aufweist.

Santo Spirito Kirche

Die Kirche von Santo Spirito ist bestimmt eines der höchsten Beispiele der Architektur der Renaissance. Besichtigen Sie die Madonna mit Kind von Filippo Lippi und die Corbinelli Kapelle.

Forte di Belvedere

Die Befestigung von Santa Maria del Belvedere wurde am Ende des 16. Jahrhunderts von Bernardo Buontalenti errichtet. Von oben aus dominiert sie die Landschaft, mit der Stadt  im Arno-Tal und den umstehenden Hügeln. Sie diente dazu, Palazzo Pitti und Florenz zu verteidigen, aber auch die Macht der Medici zu verkörpern, welche in einem geheimen Versteck des Festungshügel ihre Schätze bewahrten.

Piazzale Michelangelo

Der beste Panoramaaussichtspunkt über Florenz. Der große Platz wurde im vierhunderten Jahrestag der Geburt des großen Künstlers eingeweiht. Zu diesem Anlaß stellte man hier Kopien seiner Werke auf: in der Mitte steht der David in Bronze gegossen. Die beste Aussicht auf die Stadt hat man von den Treppen links des Davids aus. Hinter dem Platz führt eine imposante Treppe zu San Salvatore al Monte hinauf. Der erste Teil der Via Galileo Galilei leitet zur wunderschönen Kirche von San Miniato.


San Miniato al Monte
Der wichtigste romanische Bau von Florenz und auch einer der ältesten der Stadt, besser gesagt der zweitälteste nach dem Baptisterium.


Typisch Florentinische Veranstaltungen und Feiertage:

Fest von Anna Maria Medici (Kostümierter Festzug zu Ehren des Todestages der letzten Medici
): 18. Februar

Scoppio del Carro (Festzug mit Feuerwerk am Karren): Ostertag

Maggio Musicale Fiorentino:  Musikfestival (www.maggiofiorentino.com) ab Ende April bis Anfang Juli

Festa di San Giovanni (Stadtpatronfeiertag): 24.  Juni

Sant’Ambrogio Summer Festival (Kunst-, Tanz-, Jazz- und Theaterfestival um Piazza Sant’Ambrogio herum): in Juni und Juli

Jazz & Co: Jazzmusikfestival (www.santissima.it) ab Ende Juni bis September

Festival Firenze Classica: Musikfestival (www.orcafi.it) in Juli

Festa delle Rificolone (Laternenumzug): 7. September


Nützliche Webseiten
» Museen in Florenz: www.firenzemusei.it
» Tourismus in Florenz: www.firenzeturismo.it
» Florenz LowCost: www.firenzelowcost.it/it


Die Orte, wo Sie Menschenmengen vermeiden:


Florenz ist eine der meistbesuchten Städte der Welt, so wird es immer überfüllt sein. Um den Massen von Touristen zu entkommen, sind hier einige Möglichkeiten:
-    Suchen Sie Zuflucht in den Florentiner Hügeln, die die Stadt umgeben, für eine Weinprobe, einem Mittagessen oder auch nur einen Kaffee mit einem atemberaubenden Blick.
-    Besuchen Sie die Bardini-Garten und entspannen Sie sich mit der Panoramaansicht.
-    Besuchen Sie den Vasari-Gang.
-    Machen Sie einen Ausflug auf einer Vespa oder einen Fiat 500 unter den Olivenbäumen und Weinbergen, die die Stadt umgeben.